Rasen richtig bewässern - Worauf es ankommt

Es gibt einige Zeichen, die dafür sprechen, dass der Rasen mal wieder bewässert werden sollte. Nicht zuletzt legen eine trockene Witterung und Hitze nahe, dass der Boden seine Wasserreserven zeitnah aufgebraucht haben wird.

Wann sollte Rasen bewässert werden? 

Sobald das Gras zu welken beginnt, herrscht Wassernot. Diese sorgt dafür, dass der Rasen tiefere Wurzeln bildet, um aus tieferliegenden Schichten Wasser zu gewinnen. Obwohl das den Rasen robuster macht, sollte der Rasen selbstverständlich nicht permanenter Trockenheit ausgesetzt werden. Im Optimalfall trägt Mutter Natur mit regelmäßigen Regengüssen zu einem vitalen Rasen bei. Falls der langersehnte Regenschauer dennoch ausbleibt ist es umso wichtiger, einen welken Rasen zu erkennen und ihn zu wässern. 


Woran erkenne ich einen welkenden Rasen? 

Folgende 4 Anzeichen sprechen meist für das Welken des Rasens: 

  • Blaugrüner Schimmer im Rasen
  • Dünnwerdende Grashalme
  • Warme, trockenere Grashalme
  • Nach Betreten stellen sich die Grashalme nur schwer bis gar nicht mehr von alleine auf

Welcher Zeitpunkt ist für die Rasenbewässerung der Beste? 

Am besten wird der Rasen in den frühen Morgenstunden bewässert, da zu dieser Zeit am wenigsten Wasser verdunstet. In der Mittagssonne kann der Rasen als Abkühlung kurz bewässert werden, um den Hitzestress zu senken. 

Den Rasen abends zu bewässern empfehlen wir nicht, da er hierbei über die ganze Nacht feucht bleibt - Das erhöht den Krankheitsdruck.


Wie viel Wasser braucht der Rasen? 

Die ideale Menge zur Bewässerung des Rasens hängt von seiner Bodenbeschaffenheit ab. Lehmige Böden haben mit ca. 15-20 l/m²  einen höheren Wasserbedarf als sandige Böden, weil sie das Wasser wesentlich besser halten können. Bei sandigen Böden sollte der Rasen mit 10-15 l/m² bewässert werden. Eine stärkere Bewässerung macht bei sandigen Böden wenig Sinn, weil das Wasser dort relativ schnell abfließt und nicht gut gespeichert werden kann. Das führt dazu, dass sandige Böden meist nicht lange ohne Wasser durchhalten und öfters bewässert werden müssen als lehmige Böden. 

Damit das Wasser vollständig in den Boden sickern und in tiefe Bodenschichten dringen kann empfehlen wir, die Wassermenge in zwei bis drei Intervallen mit 30-minütiger Pause auszubringen. 


Fehler vermeiden - Lieber tief wässern und nicht täglich

Zugegebenermaßen sind genaue Literangaben pro m² schwer einzuschätzen. Wichtig zu verstehen ist aber, lieber ausreichend lange und dann bei Bedarf in einigen Tagen wieder zu wässern, als täglich und in zu geringen Wassermengen. Geringe Wassermengen dringen nämlich nur wenige Zentimeter tief in den Boden ein und gelangen nicht bis an die tiefen Wurzeln. Die Folge sind kurze Rasenwurzeln, die anfälliger für Trockenschäden sind. Durch eine ausreichende Bewässerung in zwei bis drei Intervallen kann das Wasser bis zu 15 Zentimeter tief in den Boden einsickern. Damit wird das Wasser nicht nur länger gespeichert, auch sind die Wurzeln mit ausreichender Feuchtigkeit versorgt und können sich weiterentwickeln. 


Die Wassermenge kontrollieren

Spatenstiche helfen bei der Kontrolle, ob der Rasen ausreichend bewässert wurde. Dabei wird eine dickes Profil ausgestochen und anschließend abgemessen, wie weit die feuchte Zone hinabreicht. 



Womit kann Rasen bewässert werden? 

Der Rasen kann wie folgt bewässert werden: 

  1. Eingebautes Bewässerungssystem
  2. Viereck- und Kreisregner zum Aufstellen
  3. Gartenschlauch

Die Installation eines integrierten Rasen Bewässerungssystems ist zwar mit Aufwand und Kosten verbunden, ist aber die komfortabelste Methode, den Rasen zu wässern. Eine kostengünstigere Alternative ist das Aufstellen von Viereck- und Kreisregner, die das Wasser relativ gleichmäßig, wie ein integriertes Bewässerungssystem, auf dem Rasen verteilen können. Allerdings müssen die Beregner immer wieder umgestellt werden, was - je nach Gartengröße - zu einem langwierigen Prozedere werden kann, ehe der Rasen vollständige gewässert wurde. 

Das Bewässern mit einem Gartenschlauch per Hand ist zwar unkompliziert und kostengünstig, führt aber häufig zu einer ungleichmäßigen Beregnung des Rasens. Deshalb sollte die Rasenbewässerung mit dem Schlauch nur bei punktuellen Trockenschäden angewendet werden. 

Ab und an ein kräftiger Regenguss ist nach wie vor die beste Lösung, um der Natur das zu geben, was sie benötigt. Das spart Rasenfreunden außerdem nicht nur Zeit, sondern auch bares Geld. 


Intelligenter Wasserspeicher mit dem Wassermanager

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