Rasen sanden - So geht’s richtig!

Heute möchten wir die wichtigsten Fragen zum Thema Rasensand klären. Wir erklären, warum Rasen sanden die ideale Ergänzung zur Rasenpflege ist. 


 

Warum sollte man Rasen sanden? 

Regelmäßiges Sanden lockert den Boden und lüftet den Rasen, da die Wasserinfiltration und der Gasaustausch erhöht werden. Die Folge: Wasser und Sauerstoff können in tiefere Bodenschichten dringen und einfacher an die Rasenwurzeln gelangen, was deren Wachstum anregt. 

Sanden stärkt außerdem die Vitalität der Gräser und verhindert Staunässe. Außerdem bügelt der Rasensand kleine Unebenheiten im Boden aus. 

 

Wann sollte man Rasen sanden? 

Rasen sanden ist ganzjährig möglich. Allerdings empfehlen wir, die Dosierung dem Wachstum anzupassen. Bei wenig bis kein Wachstum sollte lediglich ein Topdressing vorgenommen werden. Das bedeutet eine maximale Dosierung von 0,5 l/m². Bei starken Wachstum kann bedenkenlos die empfohlene Dosierungsangabe befolgt werden. 

 

Wie oft sollte man Rasen sanden? 

Der Rasen kann nur jährlich, aber auch gerne in regelmäßigen Intervallen und einer geringeren Dosierung gesandet werden. 

 

Ein unerwünschte Auswirkung von einer zu hohen Sandgabe ist nämlich die sogenannte Sandwich-Bildung. Davon spricht man, wenn zwei Schichten Rasensand eine Schicht Erde oder gar Rasenfilz umschließen. Das kann zu Sperrschichten führen, die dafür sorgen, dass Wasser nicht mehr richtig abfließen kann. Tritt das ein, ist die Wirkung des Rasensandes verfehlt und der Rasen trägt eher Schäden davon, als dass ihm geholfen wurde.  

Deshalb bevorzugen wir ein regelmäßiges Topdressing: Wir sanden häufiger den Rasen, dafür aber mit verhältnismäßig wenig Sand. 

Regelmäßig leichtes Sanden vermeidet die oben geschilderte Sandwich-Bildung und sorgt für eine homogene Rasentragschicht. Damit kann der Rasen im 4-Wochen-Intervall mit 0,5 l/m² gesandet werden. Für unseren feuergetrockneten Rasensand eignen sich sämtliche Schleuderstreuwägen hervorragend. 

 

Welcher Sand eignet sich für den Rasen? 

Am besten eignet sich Quarzsand mit einer feinen Körnung von 0,2 bis 2 mm. 

Unser feuergetrockneter Rasensand hat zudem die Vorteile, dass ihm durch das spezielle Trocknungsverfahren jegliche Feuchtigkeit entzogen und unliebsame Partikel wie beispielsweise Unkrautsamen verbrannt werden. Zudem enthält er einen hohen Siliziumanteil, der sich stark auf die Trocken- und Hitzetoleranz der Gräser auswirken kann, indem es deren Zellwände stärkt. 

 

Wie wird Rasen gesandet? 

Vorbereitung ist die halbe Miete. Für optimale Ergebnisse beim einmaligen Sanden empfehlen wir, den Rasen davor zu aerifizieren. 

Alternativ - beispielsweise wenn man ein regelmäßiges Topdressing betreibt - kann der Rasen vertikutiert werden. Da beim Vertikutieren allerdings nur die Grasnarbe gelockert und der Boden leicht angeritzt wird und beim Aerifizieren Material, die sogenannten “Cores” herausgeholt werden, indem tief in den Boden eingedrungen wird, ist letzteres zumindest beim einmaligen Rasen sanden unsere bevorzugte Wahl.

 

Beim Aerifizieren braucht man generell deutlich mehr Sand, als beim normalen Sanden oder Topdressing. Je mehr Material herausgeholt wurde, desto mehr Rasensand sollte man auftragen. Das können dann sogar Dosierungen zwischen 5 bis 10 l/m² sein. Zur Einarbeitung in den Boden bietet siche ein Rasenrakel an. 


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